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Castinglust und Rollenfrust (2018)

Von Castinglust und Rollenfrust

Zeitungsbild
Ihre liebe Last haben die Frauen in der Komödie“Castinglust und Rollenfrust“ mit ihren männer, die kaum einmal die Bierflache aus der Hand legen. Gut gelaunt ist im neuen Theaterstück der Mönchberger Gesetzbücher hingengen die Moderatorin ron RT-elf (links).
Theater: Mönchberger Gesetzbücher präsentieren Komödie – 15 Aufführungen in Pfarrheim und VfL-Halle
Mönchberg, 15 Aufführungen weist der Speilplan 2018 der Mönchberger Gesetzbücher auf. „Castinglust und Rollenfrust“ heißt die Komödie in drei Akten von Hans Scchimmel, die Anita Keller den acht Akteuren auf den Leib geschneidert hat.
Fünf Frauen und drei Männer zelebrieren in Pfarrheim und VfL-Turnhalle im Dialekt und in drei Fällen in Hochsprache die turbulente Geschichte um die Casting-Show des Senders -RT-elf- mit dem Motto „Rollentausch extem-keine Gnade für den Partner“

Leidgeprüfte Frauen

Gebhard Motzel beweist in seiner Rolle als bequemer Sozialhilfeempfänger Alfred Möckel, dass er eine echte „Rampensau“ ist. Seine Frau Elfriede, temperamentvoll von Alexandra Seufert gespielt, hat es nicht leicht, mit ihrem stinkfaulen Mann, genau so wenig wie Anke Kleinschmitt (Mareike Abb) mit ihrem Harry (Marco Motzel), der seinen Freund Alfred zum Vorbild nimmt. Kein Wunder, dass die Frauen – Nachbarin Franziska Maier (Anita Keller) hat mit Mann Paul (Reinhold Keller) ähnliche Probleme – stöhnen „Die Männer sind doch alle gleich!“
Man darf bezeifeln, ob Isolde Wiesenhafer (Renate Miltenberger) vom Sozialamt anderer Meiung ist. Bei RT-elf-Moderatorin Isabell La Glock (Corina Öhrlein) kann man nicht so ganz sicher sein, schließlich leben sie und der Sender von solchen skurrilen Typen. Dem Sieger beim Casting winken 30.000 Euro Präme für den gelungenen „Rollentausch extrem“.
Schon bald sind sich Alfred und Harry nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee war, die Frauen zum Mitmachen zu überreden, denn es gab im Vertrag mit dem Sender noch Kleingedrucktes. Mehr soll nicht verraten werden, auch nicht, warum ausgerechnet Paul bei der TV-Show „Geschundene Männer von heute“ mitmacht und was es heißt, wenn Harry von seiner Frau auf „fleischos“ gesetzt wird. Ob Alfred wirklich vom neuen Shamboo so stark zugenommen hat und ob am Ende der neue Fersehaparat „Plasma 2000“ tatsächlich im Wohnzimmer der Möckels steht – bleiben offene Fragen, die erst bei einem Besuch der Aufführung beantwortet werden.

Mit Sorgfalt und Spielfreude

Die kreative und sorgfältige Regie von Udo Seufert garantieren zusammmen mit der Spielfreude der bewährten Kräften hinter der Bühne wieder einmal beste Unterhaltung – zum 33. Mal seit 1987 und die Pfarrgemeinde und örtliche Vereine dürfen sich jetzt schon auf den Erlös aus den 15 Vorstellungen freuen.

Zahlen und Fakten: 15 Vorstellungen



Pfarrheim Mönchberg: Premiere ist am Samstag, 3. März sowie an den Samstagen 10, ab 20.Uhr. Weitere Vorstellungen an den Freitagen. 9, 16. und 23. März, sowie an den Samstagen 10. 17. und 24. März jeweils um 20 Uhr. an den Sonntagen 11, 18, und 25. März jeweils um 18Uhr. VfL-Turnhalle Möchberg: An den Freitagen, 20. und 27. April. an den Samstagen 21. und 28. April sowie am Mittwoch 9. Mai jeweils um 20Uhr. Auskunft und Karten: „Kreativity“ in Möchberg, Aschaffenburger Straße 4, Tel. 09374/2813 Informationen: www. diegesetzbuecher.de (hiln)

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