Gala

Whisky, Geld und fauler Zauber (2009)

250 Auftritte – und kein bisschen müde


Bühnenjubiläum: Applaus für Gebhard Motzel
jubilaeum
Gebhard Motzel steht an diesem Samstag, 28. März, zum 250. Mal auf der Bühne der Mönchberger »Gesetzbücher«, heuer als Buttler James.
Mönchberg: 250 Aufführungen in 22 Spielzeiten – so ein Jubiläum dürfte es auf Amateurbühnen nicht häufig geben. Am Samstag ist es in Mönchberg so weit. Gebhard Motzel – auf der Homepage der Theatergruppe als »Kaufmann/Handymann, Gründungsmitglied« bezeichnet – steht heuer beim lustigen Dreiakter »Whisky, Geld und fauler Zauber« zum 250 mal auf den Brettern. Diesmal spielt er den Butler James, steif, würdevoll und doch immer so, dass das Publikum nie vor einer Humorattacke sicher sein kann. Motzel war auch schon im ersten Jahr dabei, als er mit seiner typischen Mischung aus – scheinbarer? – Schüchternheit und trockenem Humor 1988 den Geschäftsmann Lui Haak verkörperte. Seitdem ist er aus dem Team der »Gesetzbücher« nicht mehr wegzudenken.

Wandelbarer Schauspieler

Besonders oft spielte er die Rolle des Sohne, der nicht meistens seinem Vater Probleme machte, aber festgelegt ist Motzel nicht: Er spielt einen Oberarzt genau so treffend wie einen kleinen Dieb, einen Künstler oder einen Finanzbeamten. Auf der Homepage der »Gesetzbücher« wird aus dem Nähkästchen geplaudert: »Kann trotz verschlafener Proben und ewigem Zuspätkommen seinen Text bereits zur Generalprobe. Der sehr schreckhaft veranlagte, jedoch in fast jeder Rolle einsetzbare >Gebi< kann immer und überall schlafen.« Die Akteure vor und hinter der Bühne in Mönchberg wissen natürlich, was sie an ihrem >Gebbi< haben. Regisseur Reinhold Keller sagt: »Für mich ist das Gründungsmitglied Gebhard der kompletteste Schauspieler. Er verkörpert seine Figuren und gibt ihnen absolute Glaubwürdigkeit.« Wer das selbst überprüfen will, hat heuer noch zehnmal die Gelegenheit dazu. Beispielsweise an den nächsten beiden Wochenenden im Pfarrheim Mönchberg, am Freitag und Samstag jeweils um 20Uhr, am Sonntag um 18Uhr.
Heinz Linduschka (Auszug aus dem Main-Echo vom 25.03.09)

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